Diese Website verwendet Cookies für ein optimales Surferlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang der Seite eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.
Newsletter

Jetzt zum Newsletter anmelden

Nie wieder verpassen: exklusive Angebote und Neues aus der Tierwelt!

ZOO & Co. Uelzen
ZOO & Co. Tile-Hagemann-Straße 21, 29525 Uelzen
  0581 5084 Anfahrt & Infos
  Mo – Fr: 8.30 – 18.30 UhrSa: 8.30 – 16.00 Uhr
Timo Wendlandt
Marktleitung
Timo Wendlandt

Hundepflege für schönes Fell und gesunde Zähne

Fellpflege: So pflegen Sie das Fell Ihres Hundes richtig

Nichts prägt das optische Erscheinungsbild einer jeden Hunderasse so stark wie das Haarkleid der Vierbeiner. Ob kurz oder lang, gewellt oder glatt, hell oder dunkel – damit das Fell in voller Pracht erstrahlen kann, ist die richtige Pflege unabdingbar. Dabei ist vor allem zu beachten, dass alle Felle jeweils im Frühjahr und zum Herbst hin den natürlichen Fellwechsel vollziehen. Ein eindeutiges Indiz dafür ist selbstredend der verstärkte Haarverlust Ihres Gefährten. In dieser Zeit sollten Sie Ihren Hund aktiv unterstützen.

Der Ausfall und Nachwuchs der Haare dauert etwa sieben bis acht Wochen. Der Fellwechsel im Frühling ist deutlich intensiver, weil das dichte und dicke Winterfell ausgetauscht wird. Bei jungen Tieren vollzieht sich der Fellwechsel meistens schneller als bei alten. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, die jungen Vierbeiner schon von klein auf an die Haupt- und Fellpflege zu gewöhnen. So wird das Verwöhnprogramm schnell zur Selbstverständlichkeit.

Für eine intensive Fellpflege sind die tägliche Behandlung mit Bürste, Kamm oder Fellpflegehandschuh ein Muss. Das gilt insbesondere für langhaarige Hunde; bei kurzhaarigen Tieren genügt es auch, sie ein- bis zweimal wöchentlich zu bürsten. Durch das häufige Bürsten wird die Haut vermehrt durchblutet und die losen Haare entfernt. Für das Kämmen der Unterwolle erhalten Sie bei ZOO & Co. spezielle Produkte. Genauso wie das Fell in den Achseln und an den Innenschenkeln ist die Unterwolle nämlich verstärkt anfällig für Verfilzungen.

Des Weiteren sollten Augen, Pfoten und Ohren regelmäßig untersucht werden. Dichten Haarwuchs in den Ohren sollten Sie stutzen. Schlimmstenfalls verstopft oder verklebt dieser nämlich das Ohr, was letztendlich zu Infektionen führen kann. Neben der Haarschere beugt eine Ohrenspülung hervorragend vor. Damit die Augen frei sind und einzelne Haare darin keine Reizungen auslösen, sollten Sie lange Haare im Gesicht Ihres Tieres ebenfalls regelmäßig zurückschneiden oder mit einer Klammer nach hinten binden. Besonders langhaarige Hunde haben oft im Bereich der Pfoten zwischen ihren Zehen einen starken Haarwuchs. Regelmäßig kontrolliert und gegebenenfalls gestutzt, können sich darin keine Fremdkörper wie Schneeballen, Unrat oder Schlamm verfangen.

Wichtige Nährstoffe für den Fellwechsel

Schönes Fell und gesunde Haut sind nicht nur das Ergebnis von Fellpflege, sondern werden auch von der Ernährung beeinflusst. Gerade beim Fellwechsel ist es daher sinnvoll, wenn Sie ein Nahrungsergänzungsmittel verfüttern. Schließlich verschlingt allein die Regeneration von Fell und Haut in dieser Zeit rund 30 Prozent des normalen Proteinbedarfs. Förderlich sind Biotine, B-Vitamine und essenzielle Fettsäuren. Für die gezielte Zufuhr dieser wesentlichen Nährstoffe muss jedoch nicht die gesamte Ernährung [Verlinkung zu #001-Ernährung] des Tieres umgestellt werden. Einfacher und für den Hund meist auch verträglicher ist das Zufüttern von Nahrungsergänzungsmitteln, die Sie in Ihrem ZOO & Co. Fachmarkt erhalten. Haut und Fell des Tieres werden so gezielt von Innen heraus gestärkt.

Zecken und Flöhe – Gefahren und Maßnahmen

Ein glänzendes und gepflegtes Fell trägt zum Wohlbefinden Ihres Hundes bei. Damit kann es jedoch schnell wieder vorbei sein, wenn Zecken und Flöhe sich ebenfalls am Fell Ihres Vierbeiners in Form einer Behausung erfreuen. Die lästigen Biester können zur echten Gefahr für die Hunde-Gesundheit werden. Flöhe können Krankheitserreger und Würmer übertragen. Hautjucken und Blutverlust, der sich sogar zur Blutarmut entwickeln kann, sowie Verhaltensstörungen und Flohallergien können die Folge sein. Eine erfolgreiche Kampfstrategie gegen die Parasiten muss deren Lebenszyklus berücksichtigen: Ein ausgewachsener Floh legt bis zu 2000 Eier, aus denen nach 2 bis 14 Tagen Larven schlüpfen, die sich wiederum zu Puppen entwickeln. Auf dem Hund befinden sich nur die ausgewachsenen Flöhe (etwa 5 Prozent); Eier, Larven und Puppen lauern in der Umgebung auf ihren baldigen Einsatz.

Ein gründlicher Frühjahrsputz und wiederholtes Staubwischen und -saugen in der Umgebung des Hundeplatzes sind schon die halbe Miete beim Sieg gegen den Floh. Die Tücher und den verwendeten Staubsaugerbeutel danach unbedingt wegwerfen. Zusätzlich können spezielle Sprays, Zecken- und Flohpuder oder ein Flohschutz-Shampoo helfen, das Insektenproblem schnell und dauerhaft zu lösen. Textilien aus der Umgebung sollten bei 60 Grad gewaschen und im Trockner getrocknet werden. Alternativ können Decke, Kissen & Co. für einige Zeit in einer Tüte in die Gefriertruhe gelegt werden. So erwischen Sie die Flöhe und deren Nachwuchs „eiskalt“.

Mindestens genauso entschlossen müssen Sie im Kampf gegen Zecken vorgehen. Die Spinnentiere sind im Frühjahr, Sommer und Herbst aktiv. Da sie sich nicht – wie häufig behauptet – von Bäumen fallen lassen, sondern vielmehr im hohen Gras, auf Büschen, im Gestrüpp oder Unterholz aufhalten, sind frei laufende Hunde besonders gefährdet. Zecken können mit einem einzigen Schluck aus der Blutbahn Ihres Lieblings gefährliche, sogar tödlich verlaufende Krankheiten übertragen, wie z.B. die durch Bakterien ausgelöste Borreliose und die von Viren verursachte Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Die Auwaldzecke überträgt beispielsweise Erreger, die die Infektionskrankheit „Hunde-Malaria“ (Babesiose) verursachen. Parasiten zerstören dabei die roten Blutkörperchen, was zu Blutarmut und Gelbsucht führt. Unbehandelt kann ein infizierter Hund sogar an Babesiose sterben.

Nach jedem Aufenthalt im Freien sollte der Hund nach Mitessern untersucht werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Tiere je nach Entwicklungsstadium und Sättigungsgrad sehr unterschiedlich groß sein können. Im Nymphenalter messen sie nur etwa 1 Millimeter, sind aber nicht minder gefährlich. Eine ausgewachsene Zecke ist zirka 3 Millimeter groß, in vollgesogenem Zustand schwillt sie auf über 10 Millimeter an. Haben sich die Spinnentiere bereits festgebissen, gilt es, mit professionellem Gerät anzurücken, nämlich mit speziellen Zeckenzangen oder -karten. Auf gar keinen Fall sollten Sie die bissigen Biester mit Klebstoff oder Öl beträufeln, dann spucken sie in ihren Todeszuckungen vielleicht erst recht die Krankheitserreger in ihren Wirt. Diese Gefahr wird ebenfalls verringert, wenn Sie die Zecke möglichst weit vorne an den Mundwerkzeugen fassen und mit einem leichten Ruck zügig aus der Haut hebeln.

Schutz vor lästigen Zecken und Parasiten

Zur Prävention können Sie Ihrem Hund ein Zecken-Floh-Band umlegen oder mit anderen Anti-Zecken-Präparaten gegen die Parasitenangriffe schützen. Sogenannte Spot-on-Produkte werden je nach Größe des Tieres auf eine oder mehrere Fellstellen getröpfelt und verteilen sich in der oberen Hautschicht. Zecken und Flöhe werden so wirksam abgeschreckt.

Gesunde Hunde-Zähne

Wie bei uns Menschen haben auch Hunde mit kleinsten Futterresten zu kämpfen, die an und zwischen den Zähnen hängenbleiben. Zahnbelag ist die Folge, wodurch vermehrt Speichel mit Mineralien produziert wird, die sich auf den Zähnen zu Zahnstein ablagern. Darunter gedeihen dann Bakterien, die das Zahnfleisch angreifen. Um dies zu vermeiden, sollte der Zahnpflege ein hoher Stellenwert beigemessen werden.

Mit den richtigen Produkten kann die Zahnpflege für den Hund zum wahren Vergnügen werden. Mit harten Hundekuchen, speziellen Kauknochen und Spielzeug merkt Ihr Hund gar nicht, dass es um das leidige Thema Zahnpflege geht. Artgerechte Kausnacks und Knabbereien beschäftigen Ihren vierbeinigen Freund nicht nur lange, sondern schaben beim Kauen ganz nebenbei Zahnbelag ab. Außerdem wird der Fluss von enzymreichem Speichel angeregt, der ebenfalls die Bildung von Zahnbelag hemmt und damit das Übel an der Wurzel angeht.

Zähne putzen beim Hund

Für eine noch bessere Zahnhygiene können Sie Ihren Hund bereits in jungen Jahren an das Zähneputzen gewöhnen. Probieren Sie dazu einfach bei den täglichen Schmuseeinheiten vorsichtig die Hundeschnauze zu massieren. Schnauze, Lefzen und Lippen sind empfindlich, von daher sollten Sie ruhig vorgehen und das Tier nicht zwingen, sollte es sich entzieht. Schon nach ein paar Tagen könnte sich Ihr Hund an die neuen Streicheleinheiten gewöhnen.

Ist es einmal so weit, können Sie damit beginnen, behutsam den Fang des Tieres zu öffnen und hin und wieder vorsichtig das Zahnfleisch zu massieren. Dabei genügt es zunächst, dass der Vierbeiner Ihren Finger im Maul duldet. Nun kommt spezielle Hundezahnpasta zum Einsatz. Mentholgeschmack und brennende Schärfe sind nämlich nichts für empfindliche Hundenasen. Die Hundezahnpasta mit Rind- oder Huhngeschmack wird Ihrem Hund buchstäblich wesentlich besser schmecken. Hat der Hund sich an all diese Schritte gewöhnt, können Sie damit beginnen, täglich die Zähne mit einer Hundezahnbürste zu putzen. Diese sind weicher als die handelsüblichen Zahnbürsten für Menschen. Ihr Zoo & Co. Fachmarkt berät Sie diesbezüglich gern und hält noch weitere Pflegeprodukte für den Hund parat.